Was darf in den Kompost – und was nicht?

Das kann kompostiert werden

Für die Kompstierung eignen sich organische Hausabfälle, wie z. B. Blumen, Gemüse, Kartoffeln, Kaffee- und Teesatz, Eierschalen, Zeitungspapier in kleineren Mengen, Kleintiermist und Obstreste.

Auch im Gartenbereich fallen viele Abfälle an, die sich für die Kompostierung eignen: Pflanzenreste (sofern sie nicht von Krankheiten befallen sind, wie z. B. Kohlhernie, Monilia, Rost- und Brandpilze), Laub, Rasen-, Hecken- und Baumschnitt, Einstreu, Stroh und Sägespäne. Grobe Abfälle sollten vor der Kompostierung in ca. 5 cm kleine Stücke zerkleinert werden, um den Mikroorganismen eine größere Angriffsfläche zu bieten.

Was nicht in den Kompost gehört

Samentragende Unkräuter sollten nicht über den Kompost entsorgt werden, da diese sich auch hier verbreiten können.

Auch von Schädlingen befallene Pflanzenteile werden besser über den Hausmüll entsorgt, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden.

Schalen von Citrusfrüchten neigen zur Schimmelbildung und sollten daher nicht in größeren Mengen im Kompost landen.

Auch Asche vom Kaminofen oder Grill hat im Kompost nichts zu suchen, da bei der Verbrennung Schwermetalle angereichert werden, die dann in den Boden und somit in unsere Ernte übergehen.

Tierische Abfälle wie Käse, Wurst, Fleisch oder Knochen locken Mäuse und Ratten an, deshalb ist auch hierfür der Hausmüll die bessere Wahl.